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Avalon of Empire
Altdeutsche
Schäferhunde
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Wir waren mit Gaya auf einem Mantrailing-Seminar, die Trainings fanden
an verschiedensten Örtlichkeiten statt. Geplant war das Seminar
mit drei sehr erfahrenen Ausbildern im Bereich Mantrailing: Dave Barger
aus den USA und Marlene Zähner aus der Schweiz und Jörg
Weiß aus Deutschland. Es sollte im Rahmen des Seminares
eine Mantrailing-Prüfung stattfinden. Ich hatte mich mit
Gaya zu dieser Prüfung angemeldet. Leider viel Dave
krankheitsbedingt aus, deshalb konnte keine Prüfung stattfinden.
Am ersten Tag wurde vormittags der Leistungsstand der Hunde und das
weitere Training der einzelnen Hunde in der Seminarwoche besprochen.

Besprechung und nachdenkliche Gesichter.

Nachmittags durfte jedes Team
einen einfachen Trail arbeiten, damit die Trainer sich ein Bild vom
Leistungsstand des Teams machen konnten.

Alles wurde von Marlene und ihren Auszubildenden genauestens beobachtet.

Schröder hat gefunden und zeigt die Person durch anspringen an.

Kurze Nachbesprechung
Am nächsten Tag wurde mit den Hunden in der Siegburger Innenstadt
gearbeitet. Beginn des Trails war am Busbahnhof in unmittelbarer
Nähe des Bahnhofs.

Gaya wartet darauf, dass sie den Geruchsgegenstand bekommt damit sie weiß wen sie suchen soll.

Sie zeigt mir druch liegen, dass sie den Trail gefunden hat.

Sie folgt der Spur der einen Person die sie suchen soll, alle anderen Personen werden nicht beachtet.

Es ging quer durch den Busbahnhof und vorbei an den belebten Geschäften.

Gaya hat die Versteckperson in einem Hinterhof gefunden und bekommt zur Belohnung ihren Ball.

Andy und sein Airdale-Terrier warten auf den "Startschuss"

Silke und ihre Jagthundmixhündin Cilla am Start

Cilla sucht den Trail auf der Gitterrosttreppe
Am nächsten Tag hatten die Organisatoren sich ein kleines Highlight ausgedacht.

Gaya auf der Suche nach dem Trail

Hier hat sie ihn gefunden

Und los ging es...

Irgendwann zog Gaya zum Wasser

Sie schwamm zielstrebig los und kreiste an einer Stelle.

An den aufsteigenden Luftblasen kann man erahnen, dass Gaya genau an der richtigen Stelle kreist.

Dann kam genau an dieser Stelle der Taucher zum Vorschein. Von ihm
hatte sie den Geruchsartikel bekommen. Gaya ist dem Trail gefolgt und
hat ihn problemlos gefunden, obwohl er abgetaucht war.

Es war jede Menge Presse vor Ort, sowohl der Wdr als auch die Örtlichen Zeitungen.
Die Lokalzeit Köln berichtete über das Training mit dem
Taucher. Gaya wird in dem Bericht der Lokalzeit beim Auffinden des
Tauchers gezeigt. Leider wurde sehr viel heraus geschnitten, so dass
man das kreisen von Gaya über dem Taucher nicht sehen kann.
Wer sich den Bericht ansehen möchte findet ihn hier. Im Archiv auf Do, 17.06 klicken unter Spürhundtraining am Rotter See findet ihr dann den Bericht.
Ich hatte übrigens Glück, dass Gaya an Land genau dem Trail
gefolgt ist und erst an der Stelle ins Wasser gegangen ist, an der der
Taucher vorher hinein gegangen ist.

Die meisten Hunde haben sich am Wasser entlang, bzw. durch das Wasser gearbeitet und die Hundeführer mussten hinterher.

Das gab für den ein oder anderen mindestens nasse Füße.

Marlen hat alles von einem trockenen Plätzchen aus beobachtet

Filou (ein PON) kurz vor dem Ziel

Er war offensichtlich der Meinung, dass Claudia zumindest nasse
Füße bekommen musste wenn er schon schwimmen gehen musste.

Die Dalmatinerhündin kurz vor dem Ziel

Sie brauchte auch ein wenig Unterstützung und konnte nicht so
richtig glauben, dass der Taucher ein Spielzeug für sie hatte.

Letztendlich hat sie sich doch zum Taucher vor gewagt und ihre Belohnung abgeholt.

Am härtesten getroffen hat es aber Christiane mit ihrem Herder.

Er hat eine Abkürzung durch das Wasser genommen und Christiane musste wohl oder übel hinterher.

Tja, so kann es aussehen wenn man seinem trailenden Hund folgt :-)

Nachdem alle wieder trochen gelegt waren die Abschlussbesprechung der beiden Gruppen am Abend.

Zwischendurch gab es immer wieder Theorie. Frau Dr. Kamphausen ist
Tierärztin und Osteopathin und hat einen sehr interessanten
Vortrag über die Anatomie des Hundes und die Auswirkung von
Halsbändern und Geschirren auf die Gesundheit des Hundes gehalten.


Anschließend hat sie den Sitzt des Arbeitsgeschirres bei jedem
einzelnen Hund überprüft und wenn nötig korrigiert.
(hier wartet Vickie mit ihrer Hündin)
Ein weiteres kleines Highlight war ein Trail, der über einen
Gitterroststeg auf ein kleines Boot führte. Mit diesem war die zu
suchende Person weg gefahren.

Die Hunde waren in der Lage dem Trail (fünf Stunden alt) bis auf
das Boot zu folgen, obwohl sich unter dem Gitterrost Wasser befand.
Gaya hat sich auf das Boot gesetzt und wollte dieses nicht mehr
verlassen. Leider haben wir nicht mehr Bilder von der Bootsfahrt.
Mit dem Boot sind wir dann ein Stück über den Rhein gefahren
und haben an einem anderen Steg wieder angelegt. Dort war die zu
suchende Person ausgestiegen. Die Hunde sind problemlos dem Trail bis
zur gesuchten Person weiter gefolgt.
Am Nachmittag gab es noch mal einen anspruchsvollen Trail in einer Siedlung mit vielen kleinen Winkeln und Gässchen.

Christiane war zusätzlich in einer Telefonzelle versteckt.
Am letzten Tag hat jedes Team noch einmal einen Trail in der Innenstadt bzw. am Bahnhof von Siegburg gearbeitet.

Gaya hatte einen extrem schweren Trail. Start war auf einem
Tankstellengelände direkt an einer sehr stark befahrenen
Straße.

Von dort aus ging es durch die Siedlung und über ein Schulgelände.

Die Treppen hinunter, hier wurde es sehr schwer und Gaya musste
wirklich hart arbeiten um dem Trail noch folgen zu können.

Es ging durch den Bahnhof, vorbei an hunderten Fussballfans die zum
Public-Viewing wollten um das Deutschlandspiel zu sehen und
natürlich einen unglaublichen Lärm mit ihren Vuvuzelas
machten.
Im Bahnhof war es für Gaya fast unmöglich dem Trail zu
folgen. Das lag zum einen an den vielen Leuten, die dort waren und zum
noch größeren Teil daran, dass die Züge einen
großen Sog erzeugen und den meisten Geruch mitreißen.

Irgendwie hat Gaya es aber geschafft sich durchzubeißen und den richtigen Ausgang aus dem Bahnhof zu finden.
Endlich gefunden! Wir haben diese Woche immer wieder über die Leistung unserer Gaya gestaunt.
Ich dachte nach dieser Woche wäre sie froh, wenn sie mal ein paar
Tage ausruhen könnte. Aber Gaya hat uns am Samstag Morgen
pünktlich um sechs Uhr geweckt und "gefragt" wann wir denn endlich
aufstehen um zum Seminar zu fahren. Sie schien wirklich enttäuscht
zu sein, dass es schon vorbei war.
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| Nina
Schirwath & Rüdiger Orth
• Bergstrasse 14
• 53578 Windhagen-Stockhausen |
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